eLm – get off the sofa – liveset für die risikogruppe

electronica, musik, risikogruppe

mit sebastian aka eLm (d.h. electronic_live_music) aus basel, wird hier endlich wieder die alte (und eigentliche) tradition weitergeführt, nämlich diejenige des auftragslivesets. ich hab eLm  vor jahren am mitorganisierten tracks festival in basel kennengelernt und letzthin an einem kleinen livefestival in zürich wieder getroffen. dort gleich angefragt, ob er lust habe ein liveset für mich aufzunehmen. er hatte. nun ist das set endlich online und wir feiern gemeinsam sein baby. mit „get off the sofa“ zeigt er seine fantastische bandbreite zwischen den geraden und den gebrochenen beats, für die ich ihn so schätze. nun denn, lasst uns somit vom sofa erheben..

eLm im internetz: http://mx3.ch/artist/eLm

 photo elm_zps91ff152e.jpeg

fragen und antworten: eLm

– wer bist du?
Keine Ahnung! Musikliebhaber, Naturbursche, Stadtfan, Künstler, Barkeeper, Vater, Pseudointeleqtueller, Möchtegernjunkie… oder einfach irgendetwas dazwischen?!

– wann und wieso bist du mit elektronischer musik in kontakt gekommen?
1997 war ich bei einem Freund, der gerade die erste Version von der ersten gutklingenden Softwareemulation Rebirth von Steinberg installiert hatte. Ich war sofort elektrifiziert und konnte nicht mehr loslassen!

– welche gerätschaften/software kommen beim produzieren zum einsatz?
Das meiste passiert eigentlich Digital. Da ist meistens Logic mit Softsynths im Einsatz, oft aber auch Reason und Ableton Live. Bei den Softwaresynthies tönen oft die Plugins von Native Instruments, ein Virus TI und ein paar lustige Freeware Plugins. Ansonsten stehen noch eine Sherman Filterbank 2, Virus Snow und ein Nordlead im Studio und kommen ab und an in den Einsatz. Dazu komen vieleviel Samples – meist von selbst produzierten Sachen – welche ich in der Regel im Ableton erstelle. Teilweise sind diese auch Destilate von Zufallsprodukten aus Livejams. Zur Eingabe der Musik verwende ich ein altes Rolandkeyboard, ein Akai MPD24, Behringer BCF und BCR sowie ein Launchpad.

– was machst du neben der musik?
Ich bin in meinem Atelier als Künstler tätig, oder ich arbeite als technische Assistenz im Kunsthaus für hartes Geld! Manchmal zapfe ich Bier als Barkeeper…

– welche projekte stehen bei dir an?
Im Moment war da gerade eine Neueröffnung eines Atelierhauses mit vielen Bandräumen das Thema. Demnächst steht wieder mal eine Ausstellung an.

– gehst du öfters tanzen?
Eher selten. Meist, wenn ich irgendwo im Ausland bin, in der Hoffnung auf musikalisch frischen Wind zu stossen.

– wie erlebst du die elektronische szene deiner stadt?
Erneuerungsbedürftig, Fantasielos und süchtig!

– wann hörst du am liebsten ruhige musik?
Montagmorgen im Atelier, beim Zähneputzen, beim „aus-dem-fensterschauen“ bei Regenwetter.

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musik

eLm – get off the sofa – liveset für die risikogruppe

mit sebastian aka eLm (d.h. electronic_live_music) aus basel, wird hier endlich wieder die alte…

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frankfurt deepspace night – 22.05.2010

musik

es ist immer wieder bezaubernd, wenn man eine nacht lang mit freunden verbringen darf. wenn man gemeinsam die hüften kreist und dabei lachend über irgendwelchen blödsinn sinniert. etwa über die folgen des nun herrschenden rauchverbotes in den helvetischen clubs und der daraus resultierenden tatsache, die menschen um sich herum olfaktorisch intensiver wahrnehmen zu können, was man so vielleicht gar nicht gesucht hätte. übrigens ein argument mehr, den fleischesserInnen um sich herum über die vorteile basischer nahrung aufklären zu wollen…

eine nacht mit freunden wird auch die frankfurt deepspace night in der basler satisfactory. und weil wir schon alle etwas älter sind und dabei auch vernünftiger sein wollen, wird die anschliessende, sonntägliche afterhour zu einer dayparty ausgerufen. sprich: man schläft sich erstmal aus und steht dann frisch (ok, frisch ist anders. aber immerhin etwas ausgeschlafen…) im garten eines freundes, wo man mit noch mehr freunden grillieren und zugleich auch auflegen und tanzen kann. die sonne zaubert einem ein lächeln ins gesicht und die welt scheint in ordnung zu sein. manchmal will man gar nicht mehr vom leben..

Big city beats lounge: mr.rod by phonosynthese

Paco 1004 by risikogruppe

deepspace night

risikogruppe @ the satisfactory basel

musik

endlich wieder mal in basel. obwohl diese stadt klein und überschaubar ist, hab ich dort trotzdem schon viel spannendes (seufz..) erleben dürfen. frische und mehrheitlich gesund ausschauende menschen tanzen dort an kleinen, netten parties, die jeweils kaum länger als bis 4 oder 5 uhr morgens dauern. kein wunder sind sie dort alle frisch und gesund. 😉

sollte sich der eine oder andere von euch an karfreitag in der nähe der utengasse 15 in basel befinden, dann scheut euch nicht vorbei zu schauen und mir und mathis ein lächeln zu schenken. wir werden dir dafür dein graziles becken in schwingung zu versetzen wissen..

paco_zauberberg by risikogruppe

01 mathis- risikogruppe mix by _mathis

satisfactory labelnight

infos und so: http://www.thesatisfactory.ch

mathis (villa masslos) basel

musik

die party? fertig! die musik ist aus, man ist immer noch da…..noch etwas verwirrt steigt man später auf oder in ein fortbewegungsmittel seiner wahl und schwebt nach hause. ich schiebe mir dann gerne eine chillige cd in meinen player und blinzle dabei dem sonnenaufgang entgegen. kürzlich hab ich das mit dem housigen mix von mathis versucht. die sonnenstrahlen leuchteten dabei in das glitzernde weiss der schneebedeckten bäume, nasepopelnde autofahrer überholten mich und meine blase drückte.

quasi entspannt wiegte ich mich im rhythmus der musik und fragte mich dabei, wieso ich eigentlich house (und ich meine jetzt nicht handtäschchen-house) mag. ok, ich mag ja allerlei musik. aber bei house kommen halt soul, melodie und entspannter rhythmus irgendwie gleichberechtigt zur geltung. und ich bin mit house aufgewachsen. erst war’s acid- dann deephouse. musik, die mich zu begeistern wusste.

eigentlich wie basel, wo mathis wohnt, auflegt und tolle parties organisiert. wenn ihr mal dazu kommt, dann besucht eine „villa masslos“ party. ihr werdet staunen…  in basel war ich an meiner ersten party. „planet E“ hiess die sagenumwobene lokalität und ich verlief mich ständig. dabei hatte es dort nur 2 grössere räume… ;-). basel und deren bewohnerInnen beglücken mich immer wieder auf die eine oder andere art. in basel ist man freundlich (die steinenvorstadt-jungs mal ausgenommen), man gibt sich unprätentiös und man schreit nach wie vor bei jedem break. nur dürften die parties etwas länger dauern. aber irgendwie kommt das auch meiner gesundheit entgegen…

doch lassen wir nun mathis‘ erregenden „risikogruppe mix“ sanft und doch zielgerichtet in den hungrigen schlitz gleiten und wiegen uns dabei rhythmisch und lasziv zu seiner selection. känn iu fiiil it?

01 mathis- risikogruppe mix by _mathis

mathis auf myspace..

Photobucket

fragen und antworten: mathis

– wer bist du?
mathis, dj, journalist, kunststudent, die eine hälfte der villa masslos.

– wann und wieso bist du mit elektronischer musik in kontakt gekommen?
es war gerade am eindämmern, die wölfe heulten, über den sanft wogenden heidelbeersträuchen lag schnee wie zuckerguss. ich wanderte gen norden als eine frostige hand mich am arm packte. christopher s. war es, der krächzte: „mathis, kommen sie, ich würde ihnen gerne ein paar meiner bemerkenswerten dance-tracks vorspielen.“ es wurde eine geheimnissvolle, eindrückliche nacht.
ernst jetzt und ganz langweilig: mein älterer bruder andri, seines zeichens selbst ein famoser dj, spielte mir als ich 14 od. 15 war ein tape vor: model 500, deep space, starlight. die erde vollführte eine rückwärtsdrehung, es läuteten die glocken im ganzen land und in meinem kopf ebenso.

– welche einflüsse spielen eine rolle?
house, funk, schlager und altpolnische wiegenlieder.

– wie erlebst du die basler “szene”?
die basler szene darf man nicht unterschätzen. obwohl zur zeit m. E. der zenit ein wenig überschritten ist, erlebt man auch immer wieder ein paar gute parties. vor allem in sommer, wenn es nach draussen geht, lohnt sich ein abstecher an die peripherie der stadt.

– wann hörst du am liebsten ruhige musik?
zum aufstehen und morgenessen. zum zugfahren. zum abtauchen. zum geplapper eines langweilers.

thomonn & cris corner (pausenraum.ch) basel/zürich

musik

es gibts sie doch! dj’s mit skills, ohne attitüde und mit einem respektablen musikgeschmack. und die betreiben dann auch noch kuhle projekte, wie den ehemaligen, tollen radiostream „pausenraum.ch“ (gibt’s wirklich nicht mehr!) . thomonn und cris corner sind mindestens zwei hingeworfene ohren wert. die volle aufmerksamkeit meiner gepiercten lauscher haben sie auf jeden fall schon mal.

und von wegen ohren; ich hab die erfahrung gemacht, dass sowohl hunde- wie auch frauenohren gerne an den energetisch interessanten punkten massiert werden wollen. der dahinschmelz-faktor ist ziemlich hoch. ausprobieren!!! (wobei hier präzisiert werden muss: ich habe meine erfahrungen zu 95% bei hundeohren gesammelt!)

-> thomonn
download: thomonn’s „room nr.336“ mix
(left klick = hear – right klick = download
thomonn’s myspace..
monzur’s myspace..

Photobucket

fragen und antworten: thomonn

– wer bist du?
also ich bin der thom monn und wohne in der nähe von basel..

– wann und wieso bist du mit elektronischer musik in kontakt gekommen?
so mitte/ende der 80er war ich total auf dem pink floyd, elp, tangerine dream etc. trip.. erst anfang der 90er als ich mit hiphop und breakbeats anfing aufzulegen, kam ich in berührung mit dem „4 to the floor“-zeugs.. was mich dann auch ziemlich schnell in den bann zog.. und irgendwie bis heut nicht losgelassen hat. auch wenns nun viel ruhiger und langsamer zugeht als noch damals..

– deine definition von chill out?
dafür hab ich keine defintion. es kommt auf die umstände drauf an, wovon ich mich denn nun erholen muss.. aber das steht sicher im vordergrund: sich erholen.. sei es von der arbeit, von einer party, von zu vielen menschen..

– wann hörst du am liebsten ruhige musik?
ich höre eigentlich meistens und gerne ruhige musik.. am liebsten die melancholisch-elegischen sachen..

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-> cris corner

cris corner – kleine geschichte 1 by pausenraum

cris corner – kleine geschichte 2 by pausenraum

cris corner – house die mouse by pausenraum

cris corner – at the pool 09012010 by pausenraum

download: c. meier’s „hase ade“ mix… (april 09)
download: c.meier’s „und aber sowieso“ mix
download: c. meier’s „innsbruck verwirrt“ mix

cris corner auf myspace..

Photobucket

fragen und antworten: cris corner

– wer bist du?
der einfachheit halber werd ich chris genannt.

– wann und wieso bist du mit elektronischer musik in kontakt gekommen?
die elektronische tanzmusik hat mich schon von der kindheit an fasziniert. wenn ich jetzt gerade zurückblicke, fängt mein rechter fuss, bei titeln wie: fade to crey, smalltown boy, lovemachine und the reflax, an zu wippen. einige die sich mit meiner musik beschäftigen behaupten jedenfalls, dass ich irgendwie in den 80igern kleben geblieben bin. funkige basslines und noch lebendig klingende synthesizer klänge passen gut zu mir. dieses gefühl versuch ich auch in meiner musik umzusetzen, was mir doch auch oft gelingt.

– deine definition von chill out?
08:15 uhr morgens, auf einem sofa hängend, die sonne ist aufgegangen, 121.5 bpm und es ist noch lange nicht aller tage abend.

– wann hörst du am liebsten ruhige musik?
07:30 bis 11:45 uhr und anschliessend von 14:30 bis 18:00 uhr. das „wann“ ich am liebsten „was“ höre, ist so ne sache bei mir. ich schätze auch die ruhe, ohne musik. zuhause höre ich hauptsächlich ruhige musik die sich aus hip hop, r&b, britpop, dub, funk und älteren sachen zusammen setzt.

shaka (corner records) basel

musik

shaka kenne ich schon aus den anfangszeiten des technos. er spielte sogar an meiner ersten, selbstorganisierten after im legendären kuba!! und das ist auch schon 15 jahre her. für die risikogruppe stellt er ein untypisches, aber nicht minder kuhles set vor. funky und zugleich äusserst laid-back.

hier gehts zum download.
drei buchstaben eingeben, 45sec warten und downloaden.

Photobucket

Hinter dem Produzenten und DJ Pseudonym Shaka, verbirgt sich seit 1989 der gebürtige Schweizer Kurt Spichiger. Mit 13 Jahren begann er Saxophon zu spielen und machte da seine ersten intensiven Erfahrungen mit der Musik. Dort spürte er zum ersten mal, wie es sich anfühlt Musik aus einer Stimmung, einem Moment entstehen zu lassen. Das erklärt auch seine bis heute ungebrochene Liebe zur improvisierten Musik, von Funk und Jazz bis hin zum indischen Raga. Etwa zur gleichen Zeit kam er auch in Berührung mit Kraftwerk und dessen programmierten Sounds, was für ihn jedoch nie in Konflikt mit seiner liebe zur Improvisation stand. Als junger und neugieriger Musikliebhaber war er offen und ständig auf der Suche nach innovativer und stilbrechender Musik. 1989 kaufte er sich dann einen Mixer und zwei MKII, mischte Hip Hop, Funk und Chicago House auf Tapes für Freunde. Es folgten mehr und mehr Gastspiele in unzähligen Clubs und Partys durch die ganze Schweiz. Seine Sets bestechen durch die ganze Vielfalt der elektronischen Musik und überraschen auch immer wieder mit Tracks organischer Spielfreude.

Mit anfangs begrenztem, rein analogem Equipment begann er Anfang der Neunziger Jahre langsam seine eigenen Ideen umzusetzen. 1995 kam dann sein Debüt auf dem Schweizer Label D3. Es folgten weitere Veröffentlichungen auf D3 und seine erste EP auf dem damals wohl namhaftesten Schweizer Label Axodya. Zwei Jahre später dann gleich eine Doppel EP auf dem legendären Label Communique von Woody Mc Bride. Weitere Releases auf D3 und Axodya. Im Jahre 2000 ein weiteres Debüt auf dem kanadischen Label Revolver. Mit befreundeten Sänger/innen, Funk und Jazzmusikern entstehen neue Projekte. Auch an seinen Solo Produktionen arbeitete er weiter und etliche Releases auf den Label`s Morris Audio, Floppy Funk, Revolver und Stattmusik entstehen.

Ende 2006 gründete er dann mit dem befreundeten Kanadier Breandan Davey das Label Corner Records, das im Frühjahr 2008 mit den ersten Releases startet. Für ihn wird die Suche nach neuen Sounds und Ideen nie enden. So ist es auch schwer ihn musikalisch einzuordnen. Er ist in erster Linie Musikliebhaber, und Musikliebhaber kennen selten stilistische Grenzen.

shaka’s myspace seite..