ada – film music for vogue – pampa

 ideale musik, um sich den tag zu versüssen:

Ada​ (Pampa Records​) hat für die Vogue Italia​ einen filmmusik mix erstellt.
will heissen: jeder titel kam in einem film vor. welche dies sind, könnt ihr aus der playlist entnehmen.

die mitwirkenden in der reihenfolge ihres auftretens:

Frank Sinatra – You’re Sensational (High Society)
The Moonglows – Sincerely (Goodfellas)
Max Steiner – As Time Goes By/Perfidia (Casablanca)
Xavier Cugat – Perfidia (2046)
Ennio Morricone – Poesia Di Una Donna (Veruschka)
Choir Of Downside School, Purley, Viola Tunnard, Benjamin Britten – Songs From Friday Afternoons, Op. 7 – Old Abram Brown (Moonrise Kingdom)
Jack Nitzsche – Play The Game (One Flew Over The Cuckoo’s Nest)
Buddy Holly – Umm Oh Yeah Dearest (Juno)
Linda Scott – I’ve Told Every Little Star (Mullholland Drive)
Los Zafiros – Y Sabes Bien (Los Zafiros: Music From The Edge Of Time)
The Beatles – And I Love Her (A Hard Day’s Night)
Chad & Jeremy – A Summer Song (Rushmore)
Unit Four Plus Two – Concrete And Clay (Rushmore)
The Brothers Johnson – Strawberry Letter 23 (Jackie Brown)
Denise La Salle – Trapped By A Thing Called Love (Only Lovers Left Alive)
James Hunter – Carina (Episodes)
Faces – Ooh La La (Rushmore)
Arcade Fire – Dimensions (Her)
Oskar Sala – Annie Is Dead (The Birds)

mehr infos auf italienisch: http://www.vogue.it/people-are-talking-about/vogue-arts/2015/03/ada-pampa-records-compilation-musica-esclusiva

cher monsieur – wupwup – hamburg

wer auf wirklich alten sound, also auf so 1920er schellack dingsbums musik und/oder auf world music steht, respektive so was ab und an mal ganz witzig findet, darf sich nun freuen. meine damen und herren: cher monsieur

„He’s no Frenchman, he’s not Brazilian, his native language is German. But still, his sets sound like he’s already 65 years old, lives in South America and has 50 years knowledge of international music with soul and heart: We mean that in a good way! Cher Monsieur grew up with all kinds of music in a small town in Southtyrol, Italy. Then he moved to Vienna and began to attend and love clubbings and techno. He still worships these clubbings, but as DJ he wanted to do and play something else. So he bought dozens and dozens of Vinyls, no Techno, just music that every music-lover feels: Mambo, Swing, French Chanson, Neapolitan Folk Songs, Jazz… So it happened that he played warm-up and afterhour gigs with Techno artists. His approach to music was so special, heartfelt and unique that tias. couldn’t resist to put our longtime friend in our roster“

filed under: old fashioned music..

remute/denis karimani (remute.org) hamburg

intelligent, charmant, hübsch, sexy, einfühlsam, begabt, humorvoll, zuverlässig und mit einem excellenten musikgeschmack beschenkt! nein, heute geht’s nicht um mich, sondern um denis karimani a.k.a remute. eigentlich ist er bekannt für seine bemerkenswerten soundperlen auf remute, areal und liebe*detail, seine heissblütigen live auftritte und seine leidenschaftlichen dj sets, mit welchen er die tanzflächen dieser welt elektrisiert. nun hat er exklusiv für die risikogruppe ein halbstündiges chill out meisterwerk produziert. das ganze wurde stilgerecht auf seinem balkon in hamburg aufgenommen. und als ehrbietung ist das interview auch etwas länger ausgefallen, als sonst üblich.

setz dich bequem hin, zentriere dich und lausche! es erwarten dich IDM-mystik, feingliedrige (a-)rhythmen, seltsam blubbernde geräusche und der süsse moment der auflösung. risiko at it’s best!!

denis, ich küsse deine (hoffentlich frisch gewaschenen) füsse!!

remute / denis karimani – risikogruppe podcast live by risikogruppe

denis auf myspace..
remute.org

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fragen und antworten: remute/denis karimani

– wer bist du?
ich bin denis karimani, auch gennant „remute“. bin 1983 in belgrad geboren und lebe derzeit in hamburg. produzent, liveact, dj, vampir.

– wann und wieso bist du mit elektronischer musik in kontakt gekommen?
ich mache schon seit frühesten teenie-tagen musik. mich trieb vorallem die lust und neugier am experimentieren mit technik jeder art, sei es software oder hardware, an. ich versuche mir auch seit je her diese kindliche herangehensweise stetig zu bewahren und bei jedem werk aufs neue forscher zu spielen.

– mit welchen geräten/software produzierst du?
ich bin mittlerweile fast komplett auf software umgestiegen und nutze nur noch vereinzelt ausgewählte hardware-perlen als samplequelle. software-seitig fahre ich mit einer mischung aus propellerheads reason und ableton live und diverser plug-ins wie native instruments reaktor oder vielen freeware-sachen.
bei den angesprochenen hardware-perlen handelt es sich vorallem gerne um die elektron machinedrum-UW, die gute alte roland tb-303 und dem clavia nordlead2. auch nehme ich gerne vermeintlich „trashige“ geräte gerne auf und verarbeite deren klänge weiter, wo wir auch schon zur nächsten frage kommen…

– kaufst du dir gerne neue tools/spielzeuge?
ich kaufe mir sehr gerne altes vintage-equipment, welches nicht unbedingt den besten ruf hat, um dieses als samplequelle zu benutzen. denn diese vermeintlich „schlechten“ oder „trashigen“ sounds inspirieren mich meist mehr, als jedes hochglanzpoliert-material. bei den neuen tools auf dem heutigen markt fehlt mir ein bischen dieser liebliche trash-faktor, was aber nicht heissen soll, dass es auch heute hin und wieder mal unverzichtbares gibt wie z.b. das korg kaosspad3 oder den tolle torten-synth chimera bc16.

– lässt du dich von neuen musikalischen tendenzen beeinflussen?
ich versuche eigentlich so wenig wie möglich nach links und nach rechts zu schauen und mein schaffen so authistisch wie möglich zu belassen, aber natürlich, ich würde mich ja auch weiterhin als „clubgänger“ bezeichnen, bleibt von so einer partynacht immer etwas übrig, auch wenn es eher unterbewusst sein mag. doch, wie gesagt, versuche ich immer (starr) eigensinnig zu bleiben.

– im club wirst du bejubelt und danach, im hotelzimmer, bist du wieder alleine. wie gehst du damit um?
das ist in der tat ein ziemlicher kontrast, doch diese stille ist nach aufregenden gigs manchmal ein wichtiger faktor, um seinen stress-/adrenalin-pegel wieder natürlich auf normales level zu bringen und deshalb möchte ich das nicht missen, auch wenn es sich langweilig anhören mag. so stelle ich die klimaanlage auf einen fast tropischen wert ein, trinke eine limonade und komme sanft runter. 🙂

– was würdest du machen, wenn du nicht musik produzieren würdest?
schwierig überhaupt daran zu denken, aber wahrscheinlich wäre ich dann schon mittlerweile als rechtsanwalt tätig.

– lebst du gesund? wie gleichst du das wochenende aus?
ein wochende „on the road“ würde ich bei mir leider eher weniger als „gesund“ definieren: das reisen an sich kann manchmal ganz schön stressig und kräftezehrend sein, unterwegs bleibt kaum zeit für bedacht gesunde ernährung und im club selber wird man manchmal auch allzuoft zum sündigen verführt. 😉 deshalb ist es mir sehr sehr wichtig dieses gesundheits-defizit über die woche einigermaßen anständig auszugleichen, indem ich auf ausgewogene ernährung achte, ein wenig fitness-sport betreibe und wochentags keinen tropfen alkohol trinke. ganz wichtig ist mir über die woche auch generell jeglichen stress zu vermeiden. easy goin‘.

– was ist das beste am live auftreten/auflegen?
das absolut wunderbarste ist die interaktion mit den leuten! ich sehe mich ja auch ein wenig als „missionar“ in sachen guter laune und dann zu erleben, dass meine zuhause/im studio erarbeitete theorie auch in der praxis funktioniert und den leuten für paar stunden eine gute und sorgenlose zeit beschert, ist für mich das höchste der gefühle. ich arbeite immer stetig auf DEN moment hin.

– welcher moment ist der schönste beim musik produzieren?
der moment des totalen vergessens.

– wie erlebst du die schweizer „szene“?
meine gigs in der schweiz sind, ohne groß schleimen zu wollen, bisher immer großartige erlebnisse gewesen. ich habe das gefühl, dass die schweizer partypeople generell offener sind für experimentellere und, ja, auch „verspultere“ sounds, was es für mich als musiker dann umso spaßiger macht gemeinsam mit den leuten zu erforschen wie weit man gehen kann. vielerorts herrscht ja nur noch akzeptanz für die „auf-nummer-sicher“-sounds, wohingegen ich das gefühl habe, dass in der schweiz es von der crowd stimmungs-mäßig mehr belohnt wird, wenn man eher aussergewöhnliche momente generiert. besonders auf veranstaltungen wie dem lethargy-festival in zürich ist mir das mehr als deutlich geworden. hier hatte der alte slogan „we are different“ noch tatsächlich eine starke bedeutung!

– wann hörst du am liebsten ruhige musik?
im flugzeug beim abheben. zuhause beim runterkommen.

broque.de hamburg

eines meiner lieblings netlabels ist „broque.de“ aus hamburg. aber die geografische verortung eines netlabels spielt ja in der matrix nicht wirklich eine rolle. „broque.de“ steht für frischen, tanzbaren, elektronischen sound und experimente aus dem umfeld von „oder auf brot„. neben regelmässigen mp3-releases werden auch formate wie cd oder vinyl bedient. „broque.de“ haben schon 43 e.p’s und demnächst den zwölften longplayer veröffentlicht. sämtliche spielarten elektronischer musik sind auf der download seite ihrer homepage zu finden. vom fantastischen dancefloor track hin zur meditativen IDM perle, gibts einiges zu entdecken.

die neuste e.p. „terra firme“ stammt von pseudonimo, einem portugiesen (ricardo mestre), der mit verspielten melodien und minimaler rhythmik zu begeistern vermag. ideal für den pathetischen sonnenuntergang an einem beliebigen gewässer, oder auch für einsame, autistische aktivitäten vor dem heimischen bildschirm. je nach aktueller lebensphase halt…

geh doch jetzt mal auf die broque.de homepage und lade dir sämtliche releases gratis auf deinen rechner. für diejenigen, die sich die werke auf cd brennen wollen, stehen jeweils die „on-disc-prints“ und die „slim case covers“ als .zip files bereit. das ist moderner, zielgruppengerechter kundendienst!

alle tracks stehen unter einer creative commons lizenz. das heisst, dass man die stücke frei runtersaugen, vervielfältigen und öffentlich zugänglich, jedoch nicht für kommerzielle zwecke verwenden darf.

download: track nr.1 – terra firme
download: track nr.2 – outside
download: track nr.3 – a rosy wisp of cloud
download: track nr.4 – no quarto dos pais (interludio) + tormenta
download: track nr.5 – estoria dos dias curtos
(left klick = hear – right klick = download)

download: alle tracks als .zip file
download: artwork als .zip

myspace pseudonimo
www.oderaufbrot.de
www.broque.de
www.polyfon.org
www.myspace.com/djtend
www.myspace.com/broquenetlabel

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fragen und antworten: broque.de (christian kausch)

– wer steckt hinter broque?
Broque.de sind Christian Kausch alias Tend und Heiko Schwanz alias Granlab. Beides gebürtige Thüringer, die momentan in Hamburg und München, ab Juli wieder beide im Süden leben. Tend ist der Mann für Promotion, A&R, Webdesign, Licensing, Booking, Buchhaltung, Versand, Zeitplanung und solcherlei Sachen. Granlab hat den Schlüssel für die Server, hält den Kontakt zu den digitalen Vertrieben, macht alles technische und vor allem das Mastering. Zudem gibt es noch Thomas Gumprecht, der sich für die Cover Arts, Anzeigen, Flyer und dergleichen verantwortlich fühlt. Und wir dürfen nicht die vielen vielen Helfer vergessen, ohne deren Zuarbeit wir gar nicht sein könnten.

– wann und wieso hast du ein netlabel gestartet?
Mitte 2004 starteten wir mit einer CD Compilation zum 10jährigen Bestehen unserer Oder auf Brot -Posse, auf der nur Musik unserer Freunde enthalten war, mit denen wir in der Zeit u.a. Partys veranstaltet, ein eigenes Fanzine gemacht oder einfach nur Spaß gehabt haben. Da dieser Labelbeginn sehr erfolgreich war und wir Lust und eine gute Grundlage hatten, daraus etwas mehr zu machen, wollten wir uns schlicht nicht den neuen digitalen Vertriebswegen verschließen und diese zusammen mit den klassischen nutzen. Mittlerweile gibt es bereits 55 Veröffentlichungen in Form von mp3, Vinyl und CD von uns.

– mp3 kills vinyl?
Man kann den Lauf der Technik nicht aufhalten. Man merkt schon deutlich, dass Vinyl weniger wird. Aber selbst ich bin nach wie vor konservativer Plattenkäufer und lege auch mit Plattenspielern auf. Mit Notebooks selbst kann ich dabei nichts anfangen, nutze aber gern mp3-CDs als Ergänzung, um auch unsere eigenen Sachen spielen zu können. Ich denke, es wird noch lange dauern, bis die Platte wirklich nicht mehr ist. Zumindest die alte DJ-Garde wird sie immer heiß und innig lieben. Da hat man einfach was in der Hand.

– was habt ihr sonst noch vor?
Wir machen ja eh schon so viel. Aber das kommt daher, dass wir nachts nicht schlafen können. In den nächsten Wochen heißt es erst einmal umziehen und unser Office wird wieder im Münchener Umland aufgeschlagen. Während unserer üblichen Sommerpause, die dieses Mal ein wenig länger dauern wird, kommt endlich ein Neuanstrich unserer Websites dran. Und neben einer Vielzahl von Veranstaltungen arbeiten wir ebenfalls daran, unseren Podcast ab Herbst wieder regelmäßig anbieten zu können. Ganz nebenbei wird an neuen Veröffentlichungen gearbeitet und der normale Labelalltag geleistet.

– wann hört ihr am liebsten ruhige musik?
Natürlich in der richtigen Situation. In der Badewanne entspanne ich am liebsten mit so etwas wie Biosphere. Im Auto habe ich es lieber etwas flotter, aber auch da höre ich gern mal getragenere Sachen. Ansonsten finde ich es auch toll, mit Kopfhörern auf einem belebten Platz zu stehen (z.B. Bahnhof) und mit ruhiger Musik einfach nicht an dem Trubel teilzunehmen und selbigen einfach nur anders zu erleben.

jauss (crash delay) zürich

jauss begleitet uns in den sommer! sein flockiges set, welches sowohl chillige, dubbige wie auch modern-housige elemente aufweist, kommt kompakt daher und ist mit 1std. und 22minuten eigentlich zu lang, um auf eine audio cd gebrannt zu werden. aber ihr werdet ja wohl alle einer dieser neumodischen i-pod geräte besitzen. ich hab immer noch keinen…

crash delay ist übrigens ein musikerkollektiv (m.a. & fu & jauss), dass ständig neue tracks produziert und immer meinen geschmack treffen. die tracks weisen dabei eine unglaublich hohe, künstlerische qualität auf. behaltet diese jungs im auge!

und sonst? etwa news aus meinem leben? nicht wirklich….es verläuft langweilig, aber auf einem sehr hohen niveau. oh, fast vergessen: neu im wädenswiler coop: larissa an der kasse 6!! mit ihrem limetten-sauren gesichtsausdruck sitzt sie stolz an ihrem arbeitsgerät und tippt gedankenverloren irgendwelche preise. wenn sie jedoch mich erblickt, erleuchten ihre augen auf eine unglaublich gewinnende art und weise, und mein tag ist jeweils für ein paar augenblicke gerettet. für diesen blick bin ich fast immer versucht, nochmals in den laden zu rennen, um etwas unnützes nach zu kaufen. dasselbe müssen aber wohl auch die anderen 15 jungs erleben, welche hinter mir in der schlange warten…

download: a night @ beta lounge (320 kBit/s)
(drei buchstaben eingeben – 45sec warten – downloaden)
jauss myspace..

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fragen und antworten: jauss

– wer bist du?
jauss, 26 jahre alt, sternzeichen jungfrau

– wann und wieso bist du mit elektronischer musik in kontakt gekommen?
wenn ich mich richtig erinnere war das vor ca. 8 jahren. durch hip hop musik öffnete sich mein ohr für viele andere stilrichtungen. interessiert hat mich schon immer die herkunft und verwurzelung der musik. ein prozess, der bis heute niemals aufgehört hat.

– deine definition von chill-out?
put your mind to another space…

– wann hörst du am liebsten ruhige musik?
eigentlich zu jeder zeit fernab des clubs.