risikogruppe @ the satisfactory basel

endlich wieder mal in basel. obwohl diese stadt klein und überschaubar ist, hab ich dort trotzdem schon viel spannendes (seufz..) erleben dürfen. frische und mehrheitlich gesund ausschauende menschen tanzen dort an kleinen, netten parties, die jeweils kaum länger als bis 4 oder 5 uhr morgens dauern. kein wunder sind sie dort alle frisch und gesund. 😉

sollte sich der eine oder andere von euch an karfreitag in der nähe der utengasse 15 in basel befinden, dann scheut euch nicht vorbei zu schauen und mir und mathis ein lächeln zu schenken. wir werden dir dafür dein graziles becken in schwingung zu versetzen wissen..

paco_zauberberg by risikogruppe

01 mathis- risikogruppe mix by _mathis

satisfactory labelnight

infos und so: http://www.thesatisfactory.ch

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daniel fx (stadtmusikant) berlin

mit daniel fx geht es endlich heiter weiter. mit ihm haben wir einen äusserst versierten musikanten an bord, der schon seit längerem im berliner nachtleben agiert und mit seiner partyserie „berliner stadtmusikanten“ für die nötige aufmerksamkeit gesorgt hat. was zudem sein munteres, nach vorwärts gerichtetes set beweist, welches den dancefloor agil bezirzt und wohl einige ärsche wackeln lässt.

wobei wir nun schnell beim thema fitness wären. oder beim essen. oder doch beim verteilen des eigenen genetischen materials, beziehungsweise beim erlangen dessen? egal, ich bin äusserst schlecht beim decodieren von solchen signalen. lieber sauge ich mir erstmal daniel’s mix auf mein handliches datenwiedergabekästchen runter und schwinge mich später auf mein geliebtes bike. gekocht wird später und verteilt wird gar nichts. ausser vielleicht nutzlose, aber gut gemeinte ratschläge… wer will einen?

 
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foto: natascha zivadinovic

fragen und antworten: daniel fx

– wer bist du?
ich bin daniel. manche nennen mich auch fx oder schulze.

– wann und wieso bist du mit elektronischer musik in kontakt gekommen?
das ganze fing ziehmlich früh an. mein bruder brachte mir damals in den neunizger jahren schon immer mixtapes aus diversen clubs mit die ich rauf und runter hörte. seitdem höre ich viel und habe mir dann im jahr 1999 meine ersten 1210er und ein kleines mischpult gekauft.

– im jahr 2000 bist du nach berlin gezogen und hast die partyserie „berliner stadtmusikanten“ gestartet. warum und wieso?
ja genau….ich kam aus aachen nach berlin. dort war ich 1 jahr für den zivildienst. dann wollte ich mal weg. berlin war eine idee, die ich dann verwirklichte. einmal hier angekommen habe ich mich ziehmlich schnell eingelebt und mit ein paar dj freunden, wie ahmet coskun und daniel dreier die stadtmusikanten gegründet. das ganze war eine plattform für uns als djs, wir wollten spielen und mit eigenen veranstaltungen war das alles am einfachsten für unbekannte neulinge. wir hatten sehr gut laufende afterhours wie die annabar oder die im casino garten sonntags nachmittags. ausserdem dann auch unsere residency im sternradio. so fing dann alles an 😉


– nun ziehst du bald um und neue releases von dir sind zu erwarten. erzähl doch mal…

nun also fast 10 jahre in berlin. time for a change. ich bin schon immer sehr viel und häufig umgezogen. vielleicht kommt daher der drang öfter mal etwas neues zu haben. ausserdem bin ich seit ein paar tagen 30 und meine uni habe ich auch geschafft. berlin ist in den letzten jahren auch sehr überlaufen! das ist sicherlich auch ein grund mehr. jetzt steht antwerpen vor der tür, wo ich sicherlich auch oft auflegen werde. ausserdem bleibt mir berlin immer verbunden und ich werde auch oft dort sein zum auflegen und meine freunde zu besuchen. ganz klar.

zur zeit stehen remixe vor der tür u.a. auf labels wie museek, plexi und fabriquez. diese kommen jetzt in den nächsten 2 monaten raus. ausserdem wird dann anfang des jahres noch eine full ep folgen und ein projekt mit seelenluft steht in den startlöchern. hier produzieren wir gerade den ersten hit 😉

– du legst schon seit vielen jahren auf. was unterscheidet dich von den anderen und wie hart empfindest du den konkurenzkampf in berlin?

ja, lege nun schon seit geraumer zeit auf. mich unterscheidet der punkt von den anderen 😉 klar der konkurenzkampf in berlin ist sehr groß. es gibt so viele gute djs. dadurch, dass ich schon eine weile hier gelebt habe habe ich ein ziemlich großes netz an freunden und bekannten aufgebaut, die mir sehr geholfen haben und viele sachen ermöglicht haben (bei denen ich mich hier auch kurz für die tolle zeit bedanken möchte!)

ich versuche immer das zu machen was mir spass macht. die musik muss soul, groove und funk haben und muss am besten variabel sein. sicherlich, sagen viele aber das ganze sollte subjektiv sein.

– ist es eine art geheimwaffe unveröffentlichtes material von freunden zu spielen?
wenn die sachen gut sind auf jeden fall 😉 gerade in berlin wo es so viele djs gibt, die am wochenende teilweise 2-3 mal spielen ist es immer von vorteil sachen zu haben die viele noch nicht kennen.

– vinyl oder mp3: bist du open minded?

seit ca 1,5 oder 2 jahren spiele ich fast nur noch cds. das ganze kam als die promomails immer mehr wurden und ich diese gebrannt habe. seitdem kaufe ich auch viel digital bei WAS oder beatport natürlich….ausserdem mag ich die cdj’s sehr und es macht ebenso viel spass wie mit vinyl.und die möglichkeiten sind größer. man ist wesentlich flexibler. ich bin kein vinyljunky. ausserdem ist es sehr angenehm nur mit dem cd case zu reisen.

– gibt’s neben musik und parties sonst noch etwas in deinem leben, was du mit leidenschaft verfolgst?
sicherlich…vieles. musik und partys sind ein großer, wichtiger und schöner teil in meinem leben, von dem ich aber auch öfter mal abstand brauche. vielleicht auch noch ein grund die partystadt berlin zu verlassen. früher vor meiner zeit als dj bin ich 10 jahre motocross gefahren, da werde ich nun in belgien wieder mit anfangen. ein super ausgleich. wie so vieles anderes was das leben lebenswert macht. es bleibt noch so viel zu entdecken in allen bereichen die einem das leben und die welt bietet ich möchte auf jeden fall so viel wie möglich davon mitnehmen und erleben.

– was kannst du besonders gut? (z.b. knödel kochen, herzen brechen, keine beziehung eingehen…?)

knödel kochen kann ich gut. kochen allgemein. ich wollte mal koch werden früher, das hatte mir mein vater damals aber verboten, mit 14 😉

– wann hörst du am liebsten ruhige musik?
das kommt ganz auf die stimmung drauf an. zuhause höre ich nicht so viel clubmusik. eher ruhigere sachen.

suedmilch (genowefa rec.) pforzheim

zwei bier bei sonnenschein…“

knappe worte sind bezeichnend für zeitgenössische poesie aus pforzheim und drücken nebenbei fast alles aus, was meine genussüchtige sommerseele braucht.

suedmilchs musik hab ich vor ein paar monaten von mister rod, einem frankfurter super-dj, freund und musikliebhaber, in form binären schalls gebrannt bekommen. am folgenden abend, während dem auflegen in einem höchst authentischen club zu darmstadt, hörte ich dann aktiv und zum ersten mal bewusst suedmilchs schalk hinter der drallen kickdrum und den säuselnden hi-hats. sollte suedmilch demnächst doch (endlich mal! ;-)) einen live-act in betracht ziehen, garantiere ich breites grinsen und wackelnde ärsche.

seine mixe forden jedoch auf, uns bei dub geschwängertem deep-house zurück zu lehnen und in den gemächlich vorbei ziehenden wolken raffiniert versteckte bilder und bizarre formen zu entdecken. übrigens eine disziplin, welcher ich viel zu selten fröhne. rage against effiziente zeitgestaltung!!

venedikt reyf aka suedmilch – wonderland by suedmilch / venedikt reyf

suedmilch aka venedikt reyf – radio mix medicstation by suedmilch / venedikt reyf

suedmilch aka venedikt reyf – lets do the moonwalk together by suedmilch

venedikt reyf aka suedmilch – sexual healing by suedmilch

suedmilch – zwei bier bei sonnenschein by suedmilch

weitere suedmilch tracks: soundcloud

suedmilch auf myspace

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fragen und antworten: suedmilch

– wer bist du?
mein name ist benedikt.
ich bin: selten spontan, geborener morgenmuffel, unkoordiniert, ein glücklicher vater und vielleicht in meiner kindheit schon zu früh vor dem pc gesessen…


– wann und wieso bist du mit elektronischer musik in kontakt gekommen?

ich glaube das war so mit 14, als meine freunde und ich gefallen daran fanden, frische luft auf wiesen zu genießen. mixe von ltj bukem oder cafe del mar house compilations machten den anfang

– was liebst du am produzieren, was beim auflegen?

am produzieren liebe ich: den zufall-, das spielerische;
zu merken, dass die nummer groovt; tüfteln; bassdrumm, bass und sidechaining

beim auflegen liebe ich: das „hypnotisieren“ der leute.
gute musik mit anderen menschen zu teilen – selber mit dem arsch zu wackeln – haha


– deine tracks sind frisch und voller witz. gibt’s einen suedmilch typischen ansatz?

eigentlich nichts spezielles… ich glaube zu viel denken ist eine unheimlich große bremse – einfach machen. für mich heißt musik zu „schaffen“, kind zu sein und spielen gehen. da merke ich manchmal, wie schön kindsein ist (schreib ich mit einem lächeln im gesicht)

– mag deine mutter deine musik?
meine mutter ist supercool… sie liebt was ich tue und unterstützt mich darin, meiner leidenschaft nachzugehen. über meinen ersten vinylrelease hat sie sich so gefreut, dass sie stolz 8 kopien kaufte, um sie verschenken zu koennen.

– pforzheim ist nicht ganz berlin. bleibst du oder gehst du?

auch wenn mich meine manchmal eintretende überschwinglichkeit gerne nach berlin getragen hätte, bin ich froh, dass es das schicksal anders mit mir meinte…
in pforzheim habe ich viel natur, einen schönen balkon, die möglichkeit laut musik zu hören ohne, dass gleich der nachbar vor der tür steht. in der stadt is abends meistens tote hose. das kommt meiner produktivität und meinem geldbeutel zugute.

wenn weg, dann nach leipzig. da ist es sehr viel schöner. ha!

aber ich bin natürlich gerne in berlin um „urlaub“ zu machen, gute freunde zu besuchen und mich zu inspirieren. durch dieses immer mal wieder „zubesuchsein“ bleibt der zauber dieser stadt erhalten.

– ich z.b. liebe es spanisch zu kochen. verrate uns bitte dein lieblingsrezept?

ich bin fan der italienischen kueche!- mein lieblingsrezept: spaghetti frutti di mare

– was dürfen wir in zukunft von dir erwarten?
mehr gute musik 😉

– wann hörst du am liebsten ruhige musik?
morgens zum frühstück

mathis (villa masslos) basel

die party? fertig! die musik ist aus, man ist immer noch da…..noch etwas verwirrt steigt man später auf oder in ein fortbewegungsmittel seiner wahl und schwebt nach hause. ich schiebe mir dann gerne eine chillige cd in meinen player und blinzle dabei dem sonnenaufgang entgegen. kürzlich hab ich das mit dem housigen mix von mathis versucht. die sonnenstrahlen leuchteten dabei in das glitzernde weiss der schneebedeckten bäume, nasepopelnde autofahrer überholten mich und meine blase drückte.

quasi entspannt wiegte ich mich im rhythmus der musik und fragte mich dabei, wieso ich eigentlich house (und ich meine jetzt nicht handtäschchen-house) mag. ok, ich mag ja allerlei musik. aber bei house kommen halt soul, melodie und entspannter rhythmus irgendwie gleichberechtigt zur geltung. und ich bin mit house aufgewachsen. erst war’s acid- dann deephouse. musik, die mich zu begeistern wusste.

eigentlich wie basel, wo mathis wohnt, auflegt und tolle parties organisiert. wenn ihr mal dazu kommt, dann besucht eine „villa masslos“ party. ihr werdet staunen…  in basel war ich an meiner ersten party. „planet E“ hiess die sagenumwobene lokalität und ich verlief mich ständig. dabei hatte es dort nur 2 grössere räume… ;-). basel und deren bewohnerInnen beglücken mich immer wieder auf die eine oder andere art. in basel ist man freundlich (die steinenvorstadt-jungs mal ausgenommen), man gibt sich unprätentiös und man schreit nach wie vor bei jedem break. nur dürften die parties etwas länger dauern. aber irgendwie kommt das auch meiner gesundheit entgegen…

doch lassen wir nun mathis‘ erregenden „risikogruppe mix“ sanft und doch zielgerichtet in den hungrigen schlitz gleiten und wiegen uns dabei rhythmisch und lasziv zu seiner selection. känn iu fiiil it?

01 mathis- risikogruppe mix by _mathis

mathis auf myspace..

Photobucket

fragen und antworten: mathis

– wer bist du?
mathis, dj, journalist, kunststudent, die eine hälfte der villa masslos.

– wann und wieso bist du mit elektronischer musik in kontakt gekommen?
es war gerade am eindämmern, die wölfe heulten, über den sanft wogenden heidelbeersträuchen lag schnee wie zuckerguss. ich wanderte gen norden als eine frostige hand mich am arm packte. christopher s. war es, der krächzte: „mathis, kommen sie, ich würde ihnen gerne ein paar meiner bemerkenswerten dance-tracks vorspielen.“ es wurde eine geheimnissvolle, eindrückliche nacht.
ernst jetzt und ganz langweilig: mein älterer bruder andri, seines zeichens selbst ein famoser dj, spielte mir als ich 14 od. 15 war ein tape vor: model 500, deep space, starlight. die erde vollführte eine rückwärtsdrehung, es läuteten die glocken im ganzen land und in meinem kopf ebenso.

– welche einflüsse spielen eine rolle?
house, funk, schlager und altpolnische wiegenlieder.

– wie erlebst du die basler “szene”?
die basler szene darf man nicht unterschätzen. obwohl zur zeit m. E. der zenit ein wenig überschritten ist, erlebt man auch immer wieder ein paar gute parties. vor allem in sommer, wenn es nach draussen geht, lohnt sich ein abstecher an die peripherie der stadt.

– wann hörst du am liebsten ruhige musik?
zum aufstehen und morgenessen. zum zugfahren. zum abtauchen. zum geplapper eines langweilers.

lexx – kawabata (drumpoet) zürich

lexx bringt uns den sommer! funky und entspannt kommt sein mix für permanent vacation daher und lässt uns an seiner sommer liebelei teilnehmen. als kawabata produziert er unter anderem für das smarte drumpoet label, dass zurzeit in aller ohren steckt. und wenn man sich seinen mix anhört, dann versteht man vielleicht besser, worauf sich die zurzeit allgegenwärtige „new definition of house music“ bezieht. zitieren nennt man das…

mir gefällt’s und ich fühle mich dabei 20 jahre jünger. und das kann ich jetzt grad etwas gebrauchen. denn gestern war ich kurz im „der klub“ an der langstrasse. das ist im „das haus“ unter „die bar“ gelegen und diagonal versetzt vom „der laden“. claude, „der geschäftsführer“ meinte, es sei dies genau mein klub. denn die anvisierte zielgruppe sei von 30 bis 50 jahren!(!!!)

es ist schon hart, sowas zu hören. erschreckend auch, weil mir „der klub“ vom ambiente her doch noch irgendwie gefallen hat. es hat was von einem alt-herren smokersclub meets jazzkeller. das die lounge „ecke“ von der quadratmeter-anzahl her mindestens 8 mal grösser ist als die tanzfläche, lässt für mein bevorstehendes alter schlimmes befürchten. ich seh mich schon in der altenglischen couch lümmeln, den charas in einer ausgehöhlten cohiba schmauchend (auch den betagten senioren wird wohl das offensichtliche kiffen in den clubs untersagt werden…), und sabbernd den jungen gazellen nachschauend. hmm, eigentlich mache ich ja jetzt schon dasselbe…

aber, sabbern? ich muss nächstes mal unbedingt einen kleinen taschenspiegel zur kontrolle mitnehmen…

download: summer fling by lexx
(left klick = hear – right klick = download)
lexx – kawabata on myspace..
webpage lexx
drumpet community on myspace..
webpage permanent vacation

lexx

fragen und antworten: lexx – kawabata

– wer bist du?
lexx, 36 jahre alt, dj, musiker und leidenschaftler, wohne in zürich.

– wann und wieso bist du mit elektronischer musik in kontakt gekommen?
c.a. 1983 hörte ich zum ersten mal depeche mode, ein bischen später zeigte mir ein damaliger freund „computer welt“ von kraftwerk.

– deine definition von house?
house is a feeling, disco ist die mutter und funk der vater.. oder so ähnlich 😉

– wann hörst du am liebsten ruhige musik?
oft, und immer wenn mir danach ist.

und paco, halte uns doch bitte auf dem laufenden was mit dem fräulein an der kasse läuft ..hehe

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