risikogruppe @ the satisfactory basel

endlich wieder mal in basel. obwohl diese stadt klein und überschaubar ist, hab ich dort trotzdem schon viel spannendes (seufz..) erleben dürfen. frische und mehrheitlich gesund ausschauende menschen tanzen dort an kleinen, netten parties, die jeweils kaum länger als bis 4 oder 5 uhr morgens dauern. kein wunder sind sie dort alle frisch und gesund. 😉

sollte sich der eine oder andere von euch an karfreitag in der nähe der utengasse 15 in basel befinden, dann scheut euch nicht vorbei zu schauen und mir und mathis ein lächeln zu schenken. wir werden dir dafür dein graziles becken in schwingung zu versetzen wissen..

paco_zauberberg by risikogruppe

01 mathis- risikogruppe mix by _mathis

satisfactory labelnight

infos und so: http://www.thesatisfactory.ch

Advertisements

analogsoul (netlabel & booking) leipzig

angeblich um die ewige fragerei: „mama, wann ist endlich weihnachten?“ zu beenden, entstand der brauch, am ersten dezember mit kreide 24 striche an die haustür zu malen. jeden tag wischten die kinder einen weg, bis das christkind kam.

seitdem erfüllt der adventskalender eine wichtige pädagogische funktion: er vermittelt, dass das warten noch schöner sein kann als die sofortige lustbefriedigung.

da ich aber schon auch auf sofortige lustbefriedigung stehe, stelle ich euch drei beiträge vor, die mir beim adventskalender von analogsoul besonders gut gefallen haben.

gehet hin und lauschet selber…

analogsoul

basskante:
infos auf analogsoul..
(download – basskante “possibilities” (rechtsklick-save as))

zweistreifen:
infos auf analogsoul..
(download – zweistreifen “bremsklotz” (rechtsklick-save as))

a forest:
infos auf analogsoul..
(download – a forest „come in“ (rechtsklick-save as))

analogsoul website..
analogsoulshop..
analogsoul bei facebook..
a forest bei facebook..

analogsoul bei myspace..
aforest bei myspace..
zweistreifen bei myspace..
basskante bei myspace..

Photobucket

fragen und antworten: andreas bischof – analogsoul

was ist analogsoul?
wir sind ein kanpp 2 jahre altes projekt für schöne musik aus leipzig. wir booken konzerte für mittlerweile 13 projekte, machen kostenlose netreleases (jaaa, es gibt noch netlabels), außerdem machen wir noch cd-auflagen für unsere künstler. diese gibt’s entweder im netz zu kaufen, oder vor allem als material zum verkauf bei liveauftritten.

fabian, der mit mir das label gegründet hat, macht außerdem handbemalte t-shirts und pullover. insgesamt sind wir ein netzwerk aus so etwa 20 menschen und vier leute, die sich die hauptarbeit teilen.
das alles ist nicht darauf ausgelegt übermäßig geld zu verdienen und im moment machen wir das meiste für lau. verträge sind mündlich und gute sachen werden einfach sofort angepackt. um alternative finanzierungskonzepte kümmern wir uns ständig (spendenplattform bei betterplace.org
oder einer der zum glück immer noch zahlreichen kulturfördertöpfe).

warum einen adventskalender?
da unsere philosophie ja ist, guter musik auf die beine zu helfen, liegt das verschenken nicht fern. besonders in der vorweihnachtszeit. unser blog läuft september und wir wollten die möglichkeit nutzen, in artikelform auch täglich was anzubieten. auf der website tut sich zwar auch min. alle 2 wochen in richtung release oder aktion was, aber ein tägliches blog ist schon cooler.

in 24 tagen ist außerdem für jeden mal was dabei und einzelne projekte haben so einen ganzen tag lang die aufmerksamkeit unserer besucher. am ende der advenstezit haben wir dann außerdem einen soundtrack unseres labels und befreundeter projekte (im kalender ist nicht nur material von den bands auf analogsoul).

unsere zukunft:
wir sind im moment im non-profit bereich und gleichzeitig lotet der aufwand unsere kapazitäten aus. ich denke, wir sind im moment am beginn einer übergangsphase und werden uns in zukunft auch neue gedanken um organistaorisches und rechtliches machen. von der inhaltlichen arbeit her, läuft es besser als wir uns das vorgestellet hatten: wir haben wunderbare projekte (von rostock bis pforzheim) und orte kennengelernt, eine eigene konzertreihe (like water) und waren mit einem großen live-electronica-projekt in osteuropa.

ich denke, wir machen auf den strecken weiter und bemühen uns in zukunft um noch mehr zuschauer bei den liveauftritten und weiterhin mehr aufmerksamkeit für unsere projekte: die inhaltliche qualität passt auf jeden fall. was genau wir in 3 jahren mache, ob noch alle bereiche so an bord sind oder was es sonst noch gibt ist ziemlich offen. wir machen, was wir können, um gute musik bekannt zu machen.

inannia (no accident in paradise) jena

and now: ambient!!

man hält es kaum für möglich, aber ja, ich mag chilligen sound ;-). und ja, ich bin ständig auf der suche nach neuen ausdrucksformen entspannter musik.

heute richten wir das licht unserer schicken LED taschenlampe auf jena, wo inannia seine definition zeitgenössischer lowbeats und ambient musik pflegt. seine kontemplative soundlandschaften entfalten sich  im raum, sonore und filigrane melodien funkeln luzid am imaginären firmament und irritierende geräusche wollen aufmerksam verfolgt werden.

„ernstzunehmenden“ ambient verlangt oft mehr emotionale bereitschaft vom gemeinen zuhörer als ihre bitchige schwester der tanzmusik. zwar können beide musikrichtungen die charmante zuhörerin in sabbernde extase versetzen, doch manchmal dürstet der eigene geisteszustand nach ambientösen klängen. und damit diesem begehren genüge getan wird, gibt’s nun stundenlang musik for your body, your mind and your soul…


liquid sound underwater mix by inannia

inicial electronix mix 2009 by inannia

NAIP @ Weltecho 2009 by noaccidentinparadise

NAIP @ Therme Bad Schandau 2009 by noaccidentinparadise

inannia’s webpage..
inannia’s soundcloud..
no accident in paradise auf myspace..

Photobucket

fragen und antworten: inannia

– wer bist du?
ich bin inannia. musikalisch bewege ich mich im bereich ambient & lowbeats. desweiteren bin ich auch ein teil vom ambient liveprojekt NO ACCIDENT IN PARADISE. ich lebe in jena und bin inkognito auch im FREUDE AM TANZEN konglomerat tätig.

– wann und wieso bist du mit elektronischer musik in kontakt gekommen?
angefangen habe ich mit bewusster auseinandersetzung und intensiven hören von elektronischer musik anfang der 90er jahre. es kam dann auch ganz schnell der erste turntable ins haus. damals ist man noch auf technopartys gegangen, habe aber sehr schnell gemerkt, das es mich immer mehr hin zu abstrakten ruhigen elektronischen klängen hinzog – wie ein magnet. ich habe dann mein erstes „aha-erlebnis“ auf dem WHAT IS AMBIENT FESTIVAL 1995 im ultraschall münchen gehabt – 3 tage in einer halle gelebt, abgekapselt von der aussenwelt, umgeben von elektronischen klanggebilden und ambient musik!

– erzähl doch bitte etwas vom projekt „no accident in paradise“
NO ACCIDENT IN PARADISE ist ein live ambient sound system, welches ich zusammen mit STACHY (ex-fischmob), AL-AGBA (pentatones) und dem visual artist ROBERT SEIDEL umsetze. ich gestalte musikalisch das soundfundament, indem ich samples und töne dem liveset gezielt tröpfchenweise beisteuere. NO ACCIDENT IN PARADISE versteht sich als eine art live-hörspiel, gekoppelt mit bewegten bildern, die sich zu organischen landschaften aufbauen. das ganze wird live arrangiert zu einem elektronischen mix aus soundschnipseln und zahlreichen tonfragmenten.

– warum eigentlich ambient sound?

ambient ist leben, für mich emotion und tiefe. die leidenschaft findet man im ständigen suchen nach neuen sounds und klängen. die welt da draussen bietet soviel, man wird immer etwas finden… und bei mir war und ist es ambient musik!

– du arbeitest für das label „freude am tanzen“ als grafiker. fragen dich da nicht alle: machste nicht mal was zum tanzen?
ganz im gegenteil, keiner hat mich bisher so etwas gefragt, man staunte eher auf den partys und frug mich, woher man solche abstrakte ambient musik denn bekäme. für viele ist der hintergrund zum musiklabel auch nicht klar, man ist ja in gewisser weise inkognito unterwegs, mit der musik.

– beherrscht der partygänger in der heutigen zeit überhaupt noch die kultur des chillens? findest du nicht auch schade, dass diese kultur an parties zu wenig gefördert/gelebt wird?
es bewegt sich gerade etwas. mir fällt auf, das clubs und veranstalter immer mehr auch wieder wie in den 90ern jahren, gewisse chill out floors einsetzen – wenn der club auch den anspruch hat, gute und breitgefächerte elektronische musik zu präsentieren. es ist damals, wie auch heute immer noch eine „erziehungssache“, man muss diese musik zu den leuten hinbringen, erst dann checken sie, wow, das ist gar fremd, aber es hört sich sehr interessant an. flying lotus zum beispiel, spielt bewusst, wenn es passt, mal ein ambient set. obwohl er eigentlich für eine ganz andere musik bekannt ist. diese beobachtungen habe ich öfters gemacht. aber du hast schon recht, chill out floors sollten wesentlich mehr eingesetzt werden, auch im clubkontext. ich denke wir sind auf dem richtigen weg.

– welches chilliges set für einen sonntag nachmittag empfiehlt der fachmann?
das ist nicht einfach und auch extrem von der stimmung abhängig. zu empfehlen, gerade im kaltgrauen winter ist natürlich von BIOSPHERE – SUBSTRATA und TERRE THAEMLITZ – SOIL . sehr vertrackelt und nicht konform, aber trotzdem interessant finde ich gerade PUPA aus granada, spanien mit seinem set.

20090817

es ist heiss und auch nachts legt sich kein kühlender schleier um meine schulter. meine melancholischen gedanken hängen vergangenen momenten nach, und das alkoholfreie bier in der hand schafft es zumindest kurzzeitig, mir eine erquickende erfrischung perlender glückseeligkeit zu schenken. ja, es ist gerade eine seltsame, glücklicherweise aber auch eine nikotinlose zeit. mal schauen, wohin der weg mich führen wird…

paco 20090817

Photobucket

risikogruppe – juni mix

bis endlich mal die neuen beiträge (von südmilch, marco zenker und die jungs von freude am tanzen….) veröffentlicht werden, wird die zeit mit einem hauseigenem mix überbrückt.

paco-20090615

mehr gibt’s übrigens bei soundcloud.

Photobucket