Lexfinger – Away (Mix for Risikogruppe)

 

Lexfinger a.k.a EL a.k.a Herr Wehrli lebt in Zürich und co-betreibt dort eine T-Shirt Druck Firma (dinschrift). Irgendwie lebt und arbeitet er dort auch schon ein paar (viele) Jahre. Wir kennen uns jedoch noch etwas länger. Nämlich aus der Zeit, in der wir beide in der Provinz lebten und halbwegs wichtige, weiterführende Schulen abzuschliessen versuchten . Und weil ich dazumals in einer durchaus wilden WG wohnte und mit dem wortkargen Bassisten einer kuhlen, lokalen Hardcore, Ska-Punk Band (aka „well what“) unter einem stets dichten Dach die Küche teilte, kam es zu deren Anfrage, ob ich nicht Lust hätte, eine wilde Visualisierung einer ihrer Konzerte zu bebildern. Und weil der Herr Wehrli und ich einen ähnlichen alternativen Filmgeschmack teilten, taten wir uns zusammen und haben Bilder, Filmsequenzen und Fotos zusammengebastelt. Diese haben wir dann während dem Konzert auf deren weissen Chemieschutz-Anzüge projiziert, was schon irgendwie sehr geil und avantgardistisch aussah. Ich schweife aber ab, weil es ja um den Herrn Lexfinger geht. Ich muss aber ja irgendwo anfangen. Warum also nicht mit unser beider Vergangenheit.

Also.. der Lexfinger hatte/hat (und wird haben) einen superben und auserlesenen Musikgeschmack. Er kann gekonnt sowohl alten und neuen Wave, Shoegaze, Cosmic, wie auch minimales elektronisches mit- und durcheinander mischen. Und überall, wo er hinter den Mischpult steht, wird auch bald heftig getanzt. Und nicht nur das; der Herr Lexfinger ist auch absolvent der Fachschule für Tontechnik ffton und hat ein paar Tracks produziert und veröffentlicht. Und er hat auch eine Zeit lang mit dem Dr. Bitstream auch live-sets in Clubs gespielt. Überhaupt scheint es so, als wäre Musik für den werten Herr Lexfinger ein wichtiger Bestandteil seines Lebens. Und weil ich seine Musik schätze und seinen Geschmack kenne, fragte ich ihn vor vielen, vielen (8!) Jahren an, ob er nicht auch was für die Risikogruppe mischen könne. Er konnte zwar, verheimlichte es mir jedoch bis vor kurzem. Zum Glück hat er sich nun entschieden, diesen in unsere Welt zu gebären.

Es ist ein zeitloser Mix geworden, voll mit schwelgerischem Shoegaze, angereichert mit elektronischen Space-Effekten und kosmischen Synthesizermelodien. Es ist ein einstündiges, unvergängliches Stück Musik geworden, welche nicht der vergänglicher Mode unterworfen ist. Ein Stück Audio also, welches wir auf Anhieb zu unserem persönlichen Sehnsuchtsort erwählt haben.

Lexfinger auf Soundcloud: https://soundcloud.com/lexfinger

Lexfinger auf Facebook: https://www.facebook.com/lexfinger


Tracklist :
Intro
Chromatics – There’s A Light Out On The Horizon
Clint Mansell – Are You Receiving?
Mood 1
Harmonia – Veterano
Pye Audio Corner – Foreshadowed
Mood 2
Marcus Belgrave – Space Odyssey
Peaking Lights – Tiger Eyes (Laid Back)
The Sorry Entertainers – Desperate Pilgrim (Version)
Moebius – Hasenheide
Mood 3
Meschi – Sur La Route
Mood 4
The Vee – By This River (Cover)
Mood 5
Pye Audio Corner – Theme Number Eight
Glass Candy – Last Nite I Met A Costume
Robot Koch feat. Nelson – Bugs
At The Boards – Loops Of Your Heart
Michael Bundt – La Chasse Aux Microbes

 

Fragen und Antworten: Lexfinger

Erzähl doch ein wenig über deinen Mix.
Der Mix entstand ja schon 2012/2013. Daher musste ich auch die Playlist rekonstruieren
und hoffe, dass mir das einigermassen lückenlos gelungen ist.
Jedenfalls hatte ich damals einfach Lust darauf, etwas geplanter an die Sache
heranzugehen, anders aufzunehmen – und nicht nur möglichst nahtlos Tracks
aneinanderzureihen. Dementsprechend kommt auch sehr wenig Beatmatching zum
Einsatz und das Ganze wird eher durch sich abwechselnde Stimmungen
zusammengehalten. Das geht von eiernden Bandaufnahmen mit Klavier, Filmmusik,
rauschenden, analogen Modular-Synths über Krautrock, Sprachfetzen, Space-Jazz und
Pop bis zu eingestreuten Kuriositäten aus meinem Archiv. Ein ziemlich wilder, stilistischer
Ritt in Zeitlupe.


Wie kamst du darauf?
Es gab früher auf Couleur 3 diese Nachtsendung. Es muss wohl so Ende 80er, Anfangs
90er gewesen sein
Ich war ziemlich geflasht davon: Die Musik schien sehr bedacht gewählt zu sein und legte
einen ruhigen Grundteppich, um dann immer wieder von seltsamen Einspielern
unterbrochen zu werden – insgesamt war das sehr atmosphärisch und fast hörspielartig!
Einmal hörte ich die Sendung während einer einsamen, nächtlichen Autofahrt und das
berührte mich sehr.
Aber zurück zu meinem Mix. Vor Kurzem habe ich ihn zufällig wieder in meinem privaten
Soundcloud-Bereich gefunden und mit tatsächlich nun etwas grösserer Distanz befunden,
dass er nun doch noch raus soll. Verlässlicher Testhörer war, wie schon oft zuvor, mein
guter Freund und musikalischer Weggefährte Christian aka. Fiquère, der das Teil
tatsächlich sofort am Stück durchhörte und guthiess.


Wann soll man sich das Teil anhören?
Haha, wahrscheinlich eher nicht an der nächsten feuchtfröhlichen Hausparty. Auf
nächtlichen Reisen, on a boat? An einem verregneten Sonntag, wie dem heutigen, passt
er schon mal auch recht gut.


Was steht bei dir als Nächstes an?
Für eigene Produktionen fehlt es momentan noch an einem ausgefeilteren
Zeitmanagement. Aber daran kann man arbeiten. Und demnächst wieder mal auflegen.
Darauf freue ich mich schon. Einmal im Club, an einer Party und in meiner Lieblingsbar,
dem Daniel H.

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Tröpfcheninfektion – We are at Home #19 for Elektro Uwe

Hallo und guten Tag liebe Leserin, grüss Gott lieber Leser

Da gibt es diesen Mann aus Bayern. Vielen auch bekannt als Elektro Uwe. Diesen Mann, den man inzwischen auch eine lebende Legende nennen darf, haben wir in Berlin kennen gelernt. Wie das? Nun..

Die Risikogruppe durfte letztes Jahr ein Festival, nicht unweit von Berlin, musikalisch beglücken. Um sich an die Seele der festfreudigen Berliner etwas heranzutasten, besuchte man noch zuvor die beliebte Klunkerkranich Dachterrasse, auf der, gemäss Eigenwerbung, „beliebte DJs Funk, Soul und Elektro spielen“. Für unseren Besuch haben wir natürlich einen Tag ausgewählt, wo dieses neumodische „Elektro-Dings“, aber auf langsam, gespielt wurde. Man möchte ja mit der Zeit gehen.
Die Gastgeberin an diesem Tag war die kuhle Afterhour Sounds Crew. Dort lernten wir eben diesen „Elektro Uwe“ kennen. Und Arkadiusz. Und Mattmosphere. Ah nein, Matt haben wir ja schon ein paar Monate früher kennen gelernt. Ihr kennt das ja, wenn man etwas verwirrt ist..

Lange Rede, kurzer Sinn.. Das Tröpfcheninfektion Mixtape steht und ist der 19ter Beitrag der Miniserie „We Are At Home“, welche Uwe spontan initiiert hat.

Sehr gerne haben wir bei dieser Mini-Serie mitgemacht, und sind nun stolz, euch allen das Ergebnis vorzustellen..

-> Apple Podcast
-> Deezer

Tracklist:

Henry Wu – Intro (Rhythm & Rice)
Andi Otto & F.S.Blumm – Yukiyama (vs. Yukiyama Lost Beat)
Numa Gama – Entre 1
Clap! Clap! – Liquid Portraits (feat. Piero Spitilli)
Albert Hofmann – Maria Sabina Und Die Heiligen Pilze
jiony – Neva Met
chöko aba – Hulpto
Betelgeize – Idowu
Suzmenba x ShonenYoshida – こきゅう (Kokyu)
Pablo Color – La Calle Roja
COH – Exercise in Colour (feat. Ann Demeulemeester)
Dave Aju – Yulia
Sidirum feat. Bienvenidos a la Computadora – Los Nombres del Aire
Numa Gama – Sinking Ship ft. SUI
Lexx & Sarah Palin – By the River
Andi Otto & F.S.Blumm – Caldera Bay
M.RUX – Die polnische Gitarre
Castello Branco & Holger Hecler – Meu Reino
Arutani – Need A Weed Plant
Schlepp Geist – Grübel Dübel (Iorie Slow Edit)
Albert Hofmann – Maria Sabina Und Die Heiligen Pilze
Ennio Morricone – Farewell To Cheyenne (chöko aba edit)

Tröpfcheninfektion – We are at Home #19 for Elektro Uwe

Tröpfcheninfektion – We are at Home #19 for Elektro Uwe

Hallo und guten Tag liebe Leserin, grüss Gott lieber Leser

Da gibt es diesen Mann aus Bayern. Vielen auch bekannt als Elektro Uwe. Diesen Mann, den man inzwischen auch eine lebende Legende nennen darf, haben wir in Berlin kennen gelernt. Wie das? Nun..

Die Risikogruppe durfte letztes Jahr ein Festival, nicht unweit von Berlin, musikalisch beglücken. Um sich an die Seele der festfreudigen Berliner…

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Risikogruppe – Tröpfcheninfektion

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