paco / risikogruppe – broken spring break

der frühling ist gut zu mir. ich bin wieder mobil und zeugungsfähig. mein neu erworbenes, tschechisches second-hand auto fährt sich äusserst angenehm und mit meinem ersatz-laptop hab ich gestern aus lauter freude einen neuen mix gezeugt. entschuldigen möchte ich mich irgendwie trotzdem noch für den schlussschuss. wie so oft hör ich mir das verwendete material erst beim mischen richtig durchgehend an. überraschendes bleibt somit nicht aus. und so hat sich am schluss auch der schuss aus einem französischen filmsnippet reingeschlichen. ich tue nun halt so, als ob dies ein gewolltes statement (für oder gegen gewalt?) wäre. weil, ich will ein paar tage wegfahren und bin zu faul, um das ganze nochmals aufzunehmen. und so wird’s neu zum statement gegen perfektion. man muss gewisse dinge auch mal einfach so stehen lassen können..

bedanken möchte ich mich an dieser stelle beim kraftfuttermischwerk, bei den elektroaktivisten  und bei allen anderen, die mich immer wieder (oder auch ganz neu) supporten. ich weiss es wirklich (von herzen) zu schätzen!

amor, paz y alegria..

playlist:

Flako feat. Dirg Gerner – With Me Now
M E E S H A – Summer Love
Gedna – You
M E E S H A – Miss You
Synkro – Heros
Bass Sekolah – Lighthouse (Phon.o Remix)
Luc Angenehm – Walhall
Michał Lewicki – One
Oceanvs Orientalis – Leonardo 24 days
The Landing – Then Comes The Wonder
Cafe Lanai – Lanai
Mercy – Red Kneck
Francesca Belmonte – Stole

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Jennifer Cantwell – Letter home – 2011

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bohren & der club of gore – tribute mix

dieser moment, wenn die band den ihnen gewidmeten mix für gut befindet und über ihre facebookseite teilt..

und ich dachte schon, es gäbe mit sicherheit probleme mit dem copyright. schliesslich befindet man sich mit den mixtapes ja immer irgendwie im graubereich. meine kriminelle energie scheint jedoch allen juristischen überlegungen zu trotzen. habt also spass mit meinem (verbrecherischen) podcast, den ich im rahmen meiner monatlichen radiosendungen auf gds.fm zusammengestellt habe.

filed under: dark jazz

live in der Schweiz: 21.11.2015 Bern, Dampfzentrale (Saint Ghetto-Festival)

den folgenden text hab ich mir von laut.de geborgt. weil gutes nicht nochmals neu erfunden werden muss:

Bohren und der Club of Gore

Bohren Und Der Club Of Gore spielen einen Crossover aus Jazz und Ambient. Konstante Mitglieder sind Thorsten Benning (Drums), Christoph Clöser (Saxophon, Piano, Rhodes), Morten Gass (Piano, Mellotron, Rhodes) und Robin Rodenberg (Double Bass). Besonderes Kennzeichen ihrer Musik: Stille als tragende künstlerische Säule.

Dies ist zu Anfang der Karriere noch nicht absehbar. BCG gründen sich 1988 in Mülheim an der Ruhr ursprünglich als Heavy Metal– bzw. HardcoreBand; “Eine der üblichen Krachbands“, wie Morten Gass betont. “Wir haben drei Jahre lang unseren Idolen nachgeeifert. Und immer kam woanders eine Platte heraus, die besser war als wir.” So wächst die Sehnsucht, anders zu sein. Es entwickelt sich das Konzept der Leisetreterei. Nach und nach tauscht das Quartett seine HC-Wurzeln ein: Ruhe statt Lärm, Sanftheit statt Aggression, Klarheit statt Verzerrung.

Es entstehen Ambient-artige, extrem langsam performte Klanglandschaften mit sphärischer bis meditativer Prägung. Mit leichter Hintergrunduntermalung hat das alles jedoch nichts zu tun. Das Stillleben wird nahezu ausschließlich durch die instrumentellen Farben des Jazz gemalt. Als roter Faden zieht sich dabei das wohl behäbigste, bedrückendste Saxophon der Musikgeschichte durch die zeitlupenhaften Tracks. Diese eigentümliche Mischung und Songtitel wie “Orgelblut”, “Darkstalker”, “Nightwolf” oder “The Art Of Coffins” bringen dem Goreclub in der Presse den Titel “Meister und Erfinder des Doomjazz” ein.

Bohren selbst begreifen sich als Impersonatoren einer Melancholie mit erlösendem Licht am Ende des Tunnels: “Wenn das ein Suizidgefährdeter hört, müsste er diese Gedanken eigentlich wieder verwerfen, weil er eine Möglichkeit sieht, in diesem beschissenen Leben weiter zu existieren. Unter anderem, in dem er unsere Musik hört.” Tatsächlich klingen ihre Lieder wie eine verloren geglaubte Pause im Auge des Sturms des hektischen Alltags.

Dieser Break ist jedoch nie tauglicher Ruhepol zur betäubenden Entspannung. Bildlich gesprochen bedeutet er Schwarzlicht gewordenen Klang, während das Blut schon die Wand im lichtgedimmten Zimmer heruntertropft. Die Tonträger unterscheiden somit nur subtil voneinander. Mal steht wie bei “Sunset Mission” oder “Black Earth” das warme Saxophon im Vordergrund. Dann wieder experimentiert die Band mit Chören und Vocodern (“Geisterfaust“) oder gar mit Gastsängern (“Beileid“). Die beschriebene Grundausrichtung bleibt stets erhalten.

Die Bandmitglieder selbst stehen dabei vollkommen im Hintergrund. Nichts soll das Publikum von der auditiven Wahrnehmung der Goreschen Töne ablenken. Auch deshalb gibt es kaum unverfremdete Fotos der Musiker. Entsprechend finden viele Gigs bei eher schummriger Beleuchtung statt. Der im Rock/Pop-Kontext typische Hang zum Personenkult, zu Frontman-Status und ausufernden Soli findet hier nicht statt. Er wäre ohnehin nur Störfaktor. “Vieles, was uns nicht gefällt am Leben, wird erträglich durch das, was wir machen. Nebenbei sind wir auch davon überzeugt, dass es uns überdauert.

Bei soviel getragener Ernsthaftigkeit wird schnell übersehen, dass sich der Club eine gesunde, humorvolle Distanz zum eigenen Schaffen erhalten hat. Selbstironisch und in Bezug auf die programmatischen Manowar-Lyrics “Other bands play, Manowar kill” sagt Morten Gass über seine Band: “Other bands play, Bohren bore!

und hier noch ihr neustes album “piano nights” in voller länge, dass ich euch wärmstens empfehlen möchte. aber eigentlich kann man bedenkenlos alle ihrer alben kaufen..

http://www.bohrenundderclubofgore.de/

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Inside Abbey Road – an interactive experience

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eine interaktive reise durch das wohl berühmteste studio der welt. und weil google offensichtlich mitgeholfen hat, kann man sich alles im street view modus anschauen und sich infos reinziehen.

prädikat: irgendwie besuchenswert -> https://insideabbeyroad.withgoogle.com

“Inside Abbey Road is an interactive experience that lets fans around the world explore the legendary studios, hear its stories and play with some of its famous equipment right from their computer, tablet or phone.

Inside Abbey Road is a new site created by Google and Abbey Road Studios, which lets people explore every nook and cranny of the three main studios and one mastering suite for the first time. Throughout the site, there are more than 150 different 360-degree panoramic images for visitors to explore. As they walk through the studios, they’ll see YouTube videos and archival images from Abbey Road’s history- right where it originally happened. From footage of Elgar and the London Symphony Orchestra opening the studios in 1931 to Jay Z discussing his Magna Carta album with Zane Lowe. Users can even play with pioneering equipment in specially designed interactive gadgets, such as the J37 4-track recorder that was used to record The Beatles’ Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band. 

For your chance to step Inside Abbey Road, click here.. ”

(via abbey road studios)

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podcast: djuna barnes – the epic battle between good and evil – copenhagen

wenn das eigene arbeitsgerät über längere zeit streikt und man selber keine mixe mehr erstellen kann, lässt man dies halt eine zeit lang von anderen machen. und wenn ich anfrage, dann natürlich nur bei den besten. man möchte sich ja nur mit den auserlesensten audioperlen beschenken.

ich hab also maria gerhardt aka djuna barnes angefragt, ob sie mir was zusammenstellt. djuna barnes lebt in kopenhagen. sie legt auf (wie kürzlich am sonar festival in kopenhagen), supervisiert musik für das fernsehen und für viele modeschauen und hat neuerdings auch ein buch geschrieben. nachdem eine freundin von mir in kopenhagen an einer party war, wo djuna barnes aufgelegt hatte, erzählte sie mir, wie ausserordentlich gut ihr ihre musik gefallen hat. neugierig bin ich djuna barnes auf soundcloud gefolgt und hab viele, wunderbare mixe gefunden. die waren so gut, dass ich mir einige runtergesaugt habe, damit sie mir meinen sommerurlaub versüssen.

und auch dieser mix beinhaltet wahrlich alles, um mein und dein aufregendes leben mit einem epischen soundtrack zu untermalen.

Må jeg præsentere? djuna barnes..

djuna barnes in the web: http://www.bigfanofsound.com/

playlist:

Dylan Thomas Reads Djuna Barnes – From Nightwood
Ana Caprix – Perthro
Christian Prommer – Sueno Latino – (DJ Hell’s All U Need Is Love Remix)
Cliff Martinez – Son of Placenta Previa
First Hate – Girls in the Club
David Douglas – Higher
Tale Of Us – Life And Death
Vangelis – Multi-Track Suggestion
Mathew Jonson – Typerope
William Onyeabor – Atomic Bomb
Young Marble Giants – Choci Loni
U.S. Girls – Red Ford Radio
Tove Lo – Habits (Stay High) [Hippie Sabotage Remix]
Sam Flax – Child of Glass
Anna – Systems Breaking Down (Dance version)
Womack & Womack – Night Rider
St. Vincent – Teenage Talk
July Skies – Swallows and Swifts

interview mit maria gerhardt aka djuna barnes:

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fragen und antworten:

Do you rembember your first CD or vinyl and how old where you?
– I was 11 and it was Roxette look sharp in vinyl (no cds back then)

 Which are the three adjectives which describe your music mixes?
– Personal, personal, personal

Where do you find the inspiration for putting together your varied music?
– I like to tell a story, so I guess, I get inspired by life. But apart from that I do blogs, Spotify, Soundcloud ect. To surf new music and old tracks I didn’t know (I know a lot :)

 Which audience do you prefer, the ones who dances to your music or the ones who shake their heads while they are listening to your music?
– I use a lot of time on my mixes, so it makes me really happy when people like them and listens over and over. Creating a good party is something else, making people dance while still challenging them and maybe even be playing a bit dark, is an artform that I master and love, especially now, where I do it once a month or so. For ten years I was playing 3-6 gigs a week, and I must admit that in the end I hated it.

If you would be a nordic goddess with whom would you compare yourself and why?
– I have no idea

What’s next?
– I am writing books aswell. And I hope to become and international known writer with my next book. Yeah. And making some more movie scores. And dj a little of course

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ada – film music for vogue – pampa

 ideale musik, um sich den tag zu versüssen:

Ada​ (Pampa Records​) hat für die Vogue Italia​ einen filmmusik mix erstellt.
will heissen: jeder titel kam in einem film vor. welche dies sind, könnt ihr aus der playlist entnehmen.

die mitwirkenden in der reihenfolge ihres auftretens:

Frank Sinatra – You’re Sensational (High Society)
The Moonglows – Sincerely (Goodfellas)
Max Steiner – As Time Goes By/Perfidia (Casablanca)
Xavier Cugat – Perfidia (2046)
Ennio Morricone – Poesia Di Una Donna (Veruschka)
Choir Of Downside School, Purley, Viola Tunnard, Benjamin Britten – Songs From Friday Afternoons, Op. 7 – Old Abram Brown (Moonrise Kingdom)
Jack Nitzsche – Play The Game (One Flew Over The Cuckoo’s Nest)
Buddy Holly – Umm Oh Yeah Dearest (Juno)
Linda Scott – I’ve Told Every Little Star (Mullholland Drive)
Los Zafiros – Y Sabes Bien (Los Zafiros: Music From The Edge Of Time)
The Beatles – And I Love Her (A Hard Day’s Night)
Chad & Jeremy – A Summer Song (Rushmore)
Unit Four Plus Two – Concrete And Clay (Rushmore)
The Brothers Johnson – Strawberry Letter 23 (Jackie Brown)
Denise La Salle – Trapped By A Thing Called Love (Only Lovers Left Alive)
James Hunter – Carina (Episodes)
Faces – Ooh La La (Rushmore)
Arcade Fire – Dimensions (Her)
Oskar Sala – Annie Is Dead (The Birds)

mehr infos auf italienisch: http://www.vogue.it/people-are-talking-about/vogue-arts/2015/03/ada-pampa-records-compilation-musica-esclusiva

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nils frahm – piano day – the playlist

am 29.3 war piano day. am 88’sten tag des jahres, weil das klavier nun mal 88 tasten hat. und an diesem tag soll das piano im zentrum des geschehens stehen. so in etwa hat nils frahm sich das ganze ausgedacht, proklamiert und freunde angefragt, in die welt gesetzt und danach alle eingereichten stücke kuratiert. und mitgemacht haben dann ganz, ganz viele. die einen etwas bekannter, die anderen wohl weniger. was aber überhaupt nichts macht, weil alle mit ganz viel liebe zum piano etwas zu diesem tag beigesteuert haben.

hier nun die ganze (?) playlist mit allen stücken, welche für diesen speziellen tag komponiert und eingespielt wurden. da gibt’s übrigens das eine oder andere stück (z.b. von tale of us), dass man downloaden darf. wer sucht, der findet. und wer einfach zuhört, wird glücklich! wie ich zum beispiel beim anhören des neuen albums von nils frahm himself, welches man frei runterladen kann. und wer trotzdem was spenden möchte, so wird dieses geld für dieses tolle projekt eingesetzt:

“Projekt KLAVINS MODELL 450 – M450

Nils Frahm veröffentlicht am 29. März 2015 sein neues Album -solo-, aufgenommen im Januar 2014 am Klavins Modell 370im Pfleghofsaal Tübingen. Gleichzeitig gibt er unser gemeinsames Projekt bekannt, den Bau des Klavins Konzert-Klaviers Modell 450 bis zum Piano Day 2017 zu realisieren, und ruft dazu auf, dieses Vorhaben durch den Kauf des neuen Albums, als auch durch Spenden zu unterstützen. Wir freuen uns, dass bereits am ersten Tag der Aktion zahlreiche Menschen dieser Bitte gefolgt sind und danken herzlichst sowohl ihnen, als auch unseren künftigen Förderern!

Die generelle Projektbeschreibung ist auf der Piano Day Seite zu finden, detaillierte Infos zum weiteren Verlauf der Realisierung werden wir in loser Folge veröffentlichen.”

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http://www.pianoday.org

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