Paco / Risikogruppe – A Day at the Seaside – Seasidetrip 59

rolandson hat mich letzthin gefragt, ob ich für seine (empfehlenswerte!) seasidetrip podcastserie einen mix aufnehmen mag. das thema für den podcast sei schlicht und einfach “das meer”. also hab ich mich mit freude hingesetzt und mir überlegt, wie sich für mich ein idealer tag am meer anhören könnte. entstanden ist dieser soundtrack. ich hoffe, dass der mix euch den sommer versüssen vermag..

der captain der seasidetrip crew hat zum mix noch ein paar hübsche worte verfasst:

♫ AHOY & WELCOME, to SEASIDETRIP No. 59 by Paco/ Risikogruppe

Mit »luz, paz y alegria para todos!« schließt der liebe Paco seine Worte, als er mir seinen Beitrag für den Seasidetrip überreichte. Mittlerweile weiß und spüre ich, wie sehr sie zu seinem Mix passen und wie treffend sie seine Einstellung und seine Gefühle zur Musik wiedergeben. Ich mag seine Sets und die Stimmung, welche er darin aufbaut und transportiert, und so höre ich ihm bereits seit etlichen Monden zu. Es war für mich eine Frage der Zeit, bis ich ihn zum Seasidetrip einlade und vor kurzem schien mir der passende Zeitpunkt gekommen. Und so erzählte er mir unter anderem von seinen Reisen in den Süden, denn dort verbringt er am liebsten seine Zeit am Meer. Er sitzt dann dort am Strand und fühlt sich teils melancholisch und andererseits mit einer gewissen südländischen Leichtigkeit versehen. Um das für sich ausdrücken zu können, so erzählt er mir in einer lau-warmen Sommernacht auf dem Oberdeck, hat er sich für Tracks mit »world-Anleihen« entschieden. Hinzu kommen längere Tracks, mit welchen ihr die Weite des Meeres und die damit verbundene Zeitlosigkeit fühlen und erahnen könnt. Er hat einfach das in diesen Mix gepackt, was ihn ausmacht: Liebe. Ein Mix nach absolutem Gusto für euren Käpt’n und seine Crew. So kommt mit uns an den Strand, entspannt und lauscht den Wellen und Paco seinen Klängen.

Playlist:
Die Fantastischen Vier – Tag Am Meer
Floex – Lianas (Olaf Stuut Remix)
Parra for Cuva feat. Monsoonsiren – Champa (Aparde Remix)
Roi Okev – Little Helper 170-1
Oceanvs Orientalis – Bab Ali
Sebastian Russell – Absent Mindedness (Reverse Commuter’s Present Thunder Remix)
Martin Landsky & SHOW-B – Bells For Life (Asaga Remix)
Nicone – Loven
Satori (NL) – The Greatest Against the World
SCSI-9 – Tierra Del Fuego (Asaga Remix)
Dance Spirit – Late Night Early Mornings (Bedouin Remix)
Nina Simone – Blackbird (Jascha & Martha Acid Bird RMX)
YokoO – Satya
Christopher Schwarzwalder feat. Iannis Ritter – Long Night
Satori (NL) – The Wishing Spell feat. Horrevorts (Acid Pauli Remix)
Maribou State – The Clown feat. Pedestrian (Axel Boman Remix)
Doppelagent – Goldener Reiter feat. Sinisa Licanin

just a short video..

Helping Johnny Remember

produced by: http://anankivell.com/

music: https://soundcloud.com/good-old-neon

thom monn – what a long strange trip it’s been – risikogruppe mixtape

manchmal stimmt alles. das wetter, das aufgesetzte lächeln vor dem spiegel, die aussicht auf erquickende momente durch ein/e kühle/s blonde/s  und.. die musik. vor allem heute, weil wir mit thom monn einen mischer mit an bord haben, der sich mit einem ausgezeichnetem musikgeschmack brüsten darf, sowohl im elektronischen als auch im indie bereich. aus diesem grunde wurde er hier von mir schon einige male mit seinen mixtapes und seinen tracks vorgestellt. thom wohnt in basel und ist mit chris air teil von monair. und egal, ob alleine oder im duo.. in seinem output steckt viel liebe zur musik. und weil das, was von herzen kommt, entfaltet sich dann auch akustisch im raum und dringt per gehörgang in das unsere. so simpel meine theorie auch ausschauen mag, so wahr ist sie für mich. und darum hab ich ihn angefragt, ob er mir ein mixtape anfertigen möchte.

hier ist es nun, dieses “von herz zu herz” ding. what a long strange trip it’s been..

Playlist:

Nick Drake – Three Hours
Ellen Schneider – 111 (Remix)
[excerpt] Things From The Basement – Floral Ground
Praah – Thank You Satan (M.Rux Remix)
Leonard Cohen – Avalanche
[excerpt] Cloud Boat – Hallow (Ewan Pearson Instrumental)
David August – Watch Your Step
Red Right Hand (Red Axes And Niv Hadas Edit)
Duererstuben – Sonnenblut Am Platz Der Perlen
Gunther Lause – Mountain
Chymera – Fathoms (Esteble Dive Deep Remix feat. BeatuniQue)
[excerpt] Nina Simone – Black Is The Colour
Ellen Allien – Flashy Flashy (Nicolas Jaar Remix)
The Album Leaf – Over The Pond
 

fragen und antworten: thom monn

thom monn2

wer bist du?
das ist grundsätzlich eine gute frage, auf die ich auch nach meinem letzten selbstfindungsversuch keine passende, resp. mir zufriedenstellende antwort geben kann. deshalb belassen wir es bei: hey, ich bin der thom.

wann und wieso bist du mit elektronischer musik in kontakt gekommen?
wenn mit elektronischer musik auch tangerine dream und solche pioniere gemeint ist, dann wohl ende der siebziger jahre aus den boxen meines vaters anlage. ansonsten begann ich mit auflegen im 4/4-takt so um 1993/1994 rum.

was gibt dir, neben der musik, sonst noch freude im leben?
ach, ganz viele dinge. mit familie und freunden die zeit genießen. ein lächeln einer mir unbekannten person im alltag. die laufende duschbrause in den mund stecken und versuchen dabei zu singen. wenn morgens die sonne scheint und ich weiß, dass ich nicht zur arbeit muss. wenn mein gemüse- und kräutergarten was abwirft, was ich auch wirklich essen kann. wenn ich nachts alleine mit dem fahrrad bei angenehmen temperaturen durch die gegend fahre und darüber sinniere, wie unwichtig wir – aber schön das leben an sich – doch eigentlich ist. denn alles fühlt sich leichter an, wenn man sich selber nicht zu ernst nimmt.

welche projekte stehen an?
geschäftlich (leider) ganz viele. privat, dass ich meinen alten vw-bus endlich mal so herrichte wie ich es mir erträume. und musikalisch eigentlich keine. einfach weitermachen. auflegen, produzieren, mit freunden jam-sessions durchführen. keinen plan und kein ziel haben ist bisweilen ganz entspannend..

wann hörst du am liebsten ruhige musik?
da ich grundsätzlich eher der warmen, langsamen, elegisch-melancholischen musik verfallen bin eigentlich immer. oder fast immer. auf dem fahrrad oder nachts im club mag ich es schon mal etwas härter und schneller. ist ja klar. ich mag es halt einfach, wie sehr einen die musik beeinflussen kann. und dies dann zu nutzen um etwas umzusetzen finde ich ganz großartig. tolle sache, die musik. muss ich also schon sagen.

thom @ soundcloud für seinen musikalischen output im allgemeinen
thom @ facebook für die virtuelle freundschaft
thom @ bandcamp & @ beatport für den monetären support
thom @ hearthis für alles mit ohne techno

paco / risikogruppe – broken spring break

der frühling ist gut zu mir. ich bin wieder mobil und zeugungsfähig. mein neu erworbenes, tschechisches second-hand auto fährt sich äusserst angenehm und mit meinem ersatz-laptop hab ich gestern aus lauter freude einen neuen mix gezeugt. entschuldigen möchte ich mich irgendwie trotzdem noch für den schlussschuss. wie so oft hör ich mir das verwendete material erst beim mischen richtig durchgehend an. überraschendes bleibt somit nicht aus. und so hat sich am schluss auch der schuss aus einem französischen filmsnippet reingeschlichen. ich tue nun halt so, als ob dies ein gewolltes statement (für oder gegen gewalt?) wäre. weil, ich will ein paar tage wegfahren und bin zu faul, um das ganze nochmals aufzunehmen. und so wird’s neu zum statement gegen perfektion. man muss gewisse dinge auch mal einfach so stehen lassen können..

bedanken möchte ich mich an dieser stelle beim kraftfuttermischwerk, bei den elektroaktivisten  und bei allen anderen, die mich immer wieder (oder auch ganz neu) supporten. ich weiss es wirklich (von herzen) zu schätzen!

amor, paz y alegria..

playlist:

Flako feat. Dirg Gerner – With Me Now
M E E S H A – Summer Love
Gedna – You
M E E S H A – Miss You
Synkro – Heros
Bass Sekolah – Lighthouse (Phon.o Remix)
Luc Angenehm – Walhall
Michał Lewicki – One
Oceanvs Orientalis – Leonardo 24 days
The Landing – Then Comes The Wonder
Cafe Lanai – Lanai
Mercy – Red Kneck
Francesca Belmonte – Stole

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Jennifer Cantwell – Letter home – 2011